
Der Tierschutzverein betreibt das Tierheim mit Tierpension. Für das Tierheim gibt es keine Zuschusse oder öffentliche Mittel. Über Mitgliedsbeiträge, Spenden und die Einnahmen aus der Tierpension wird die Tierschutzarbeit finanziert. Warum es so schwierig ist, eine stabile finanzielle Situation für das Tierheim zu erreichen, lesen Sie am Ende dieser Seite. 
Was wäre Tierschutz ohne ehrenamtliche Unterstützung?
Wir bedanken uns bei allen, die uns in den vergangenen Jahren zur Seite gestanden haben und hoffen, dass wir auch weiterhin auf Unterstützung und aktive Mithilfe bei der Bewältigung der Einsätze für den Tierschutz rechnen dürfen.
von links nach rechts: Geschäftsführerin Gerda Bierkemper, Ehrenamtliche Helfer Judit & Michael Plasa, Vorsitzender Frank Bierkemper Unsere Satzung zum herunterladen Das Tierheim braucht Hilfe, immer wieder neue Notfälle ... Wir möchten Ihnen mit den nachfolgenden Informationen die schwierige Situation unseres Tierschutzvereins und seines Tierheims nahe bringen.Das Tierheim fährt seinen Betrieb tagtäglich mit voller Auslastung. Die Warteliste für die Aufnahme von schwer vermittelbaren Tieren besteht weiterhin. Besonders ältere und schwierige Hunde warten auf die Vermittlung in ein geeignetes neues Zuhause. Die Anzahl der im Tierheim abgegebenen Tiere, die Weitervermittlungen und die tierärztlichen Behandlungen von vernachlässigten Tieren erfordern viel Engagement, Zeit und Geld.Schuld daran ist u. a. auch das mangelnde Verantwortungsbewusstsein von Tierhaltern, die nicht einsehen, dass sie mit der Anschaffung eines Tieres Verantwortung übernehmen. Aber auch durch finanzielle Notlagen können immer mehr Menschen diese Mittel nicht aufbringen. Sozialer Abstieg fordert seine Opfer. Die davon betroffenen Tiere sind oft in einem schlimmen Zustand. Der Vorstand des Tierschutzvereins kämpft gemeinsam mit der Tierheimleitung und ehrenamtlichen Helfern Tag für Tag erneut um die Bewältigung der vielen Notfälle bei Hund, Katze oder Kleintier. Jeder Tag entscheidet erneut über die Finanzlage und das davon abhängige Fortbestehen unseres Tierheimes. Besonders stark betroffen sind wir von der Entwicklung der Dobermannhilfe. Seit dem Jahr 2006 erhielten wir im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Dobermannhilfe in Dortmund finanzielle Unterstützung. Wir stellten die Unterkünfte für in Not geratene Dobermänner zur Verfügung und erhielten dafür die Kosten für Unterbringung, Futter und medizinische Versorgung erstattet. Durch die eigene Notsituation des Vereins Dobermannhilfe ist dies nicht mehr möglich. Stattdessen werden wir verstärkt mit der Aufnahme von Dobermännern konfrontiert, da die Dobermannhilfe diese Notfälle direkt an uns verweist. Unsere bisherigen Erfahrungen und großen Bemühungen um diese hochsensible und oftmals verkannte Rasse bringen uns damit oft in den Konflikt, helfen zu wollen, aber nicht immer helfen zu können. Dazu kommt, dass die Verweildauer dieser Hunde entschieden länger ist, als bei Tieren anderer Rassen, da die Anforderungen an die Vermittlungskriterien sehr hoch sind. Die häufigsten Ursachen, dass Tiere einfach „weg“ müssen und im Tierheim landen, sind: finanzielle Notlagen, keine Zeit, Gleichgültigkeit, tierfeindliche Vermieter oder Nachbarn, skrupellose unseriöse Züchter. Aber auch der schnelle Tierhandel über das Internet führt zu Notsituationen. Wir sind oft traurig und verzweifelt, weil die Probleme nicht geringer werden. Die Freude über jede erfolgreiche Vermittlung wird getrübt durch neues Leid, mit dem wir konfrontiert werden. Die Hoffnung auf Unterstützung durch aufopfernde und wohltätige Menschen geben wir nicht auf. Immer wieder erfahren wir unmittelbare Hilfe und damit die Anerkennung unserer Arbeit. Dies ist für uns großer Ansporn. Wir bedanken uns im Namen der hilfebedürftigen Tiere, die mit Ihrer Unterstützung rechnen dürfen. Spendenkonto: Tierschutzverein Hamm Kto. 76109, BLZ: 410 500 95, Sparkasse Hamm Stichwort: „Hilfe für das Tierheim“ Weitere Informationen, wie Sie helfen können, erhalten Sie von Gerda Bierkemper, Tierheimleiterin, Tel.: 0171-1407665 |